
Wir bieten für 2026 in Dessau-Roßlau die Themenreihe:

„Von der Straftat bis zur Resozialisierung„
Wer das Recht nicht nur diskutieren, sondern erleben will, ist bei dieser Reihe genau richtig. Die Veranstaltungen beleuchten den Weg „Von der Straftat bis zur Resozialisierung“ aus der Innenperspektive des Rechtsstaats – vom ersten Ermittlungsansatz bis zur Rückkehr in die Gesellschaft.
Gerade für politisch Interessierte und Schöffinnen und Schöffen eröffnet sich hier ein Blick hinter bekannte Schlagworte wie Ermittlungsmonopol, Hauptverhandlung, Strafvollzug und Bewährung: Wie greifen Institutionen ineinander, wo liegen Spielräume, wo die Grenzen des Systems? Anhand konkreter Praxisbeispiele wird sichtbar, wie rechtliche Entscheidungen entstehen, welche Konflikte sich im Alltag von Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht, Strafvollzug und Bewährungshilfe stellen – und welche Bedeutung Resozialisierung für eine demokratische, rechtsstaatliche Gesellschaft hat.
Wichtigkeit für Schöffinnen und Schöffen:
Gemäß § 30 GVG sind Schöffinnen und Schöffen in Strafverfahren gleichberechtigte Richter neben den Berufsrichtern. Sie nehmen an der Hauptverhandlung teil und wirken mit gleichem Stimmrecht an der Urteilsfindung mit. Sie entscheiden nicht nur über Schuld oder Freispruch, sondern auch maßgeblich über das Strafmaß. Ihre Mitwirkung bei der Strafzumessung trägt entscheidend zur Wahrung der Gerechtigkeit und zur Bürgernähe der Justiz bei. Die Veranstaltungen bieten daher wertvolle Gelegenheiten, die eigene Rolle und Verantwortung als Schöffin bzw. als Schöffe besser zu verstehen und zu vertiefen.
Veranstaltungsort
VHS-Dessau-Roßlau Erdmannsdorffstraße 3, 06844 Dessau-Roßlau
Uhrzeit
jeweils von19.00 Uhr – 21.00 Uhr bzw.
WICHTIG: Anmeldungen ausschließlich über die VHS-Dessau-Roßlau! Anmeldung hier!
Zeitliche Übersicht




